1839 war Johann Mihael Breitwieser bereits gestorben und seine Witwe stellte den Neubau noch fertig. Ihr Wappen ist noch heute am Mühlgraben zu sehen, mit Mühlstein, gekreuzten Hämmern und der Initiale MBW = Michael Breitwieser Witwe. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und bald auch die Landwirtshaft aufgegeben. Vorübergehend wurde eine Handschuhproduktion betrieben. Die Gebäude verfielen langsam. Die Stadt Ober-Ramstadt kaufte das Anwesen zum Abriss. Nach langen Diskussionen wurde dann doch

 

1979 der Auftrag zur Herstellung eines Bürgerzentrums vergeben.
Der Verein für Heimatgeschichte baute in der neuen Gaststätte wieder ein Mahlwerk ein und die Stadt sorgte mit einem Wasserrad für den Lauf des Getriebes, zur Erbauung der Gäste.