Historische Hammermühle


1629 erste urkundliche Erwähnung als Loh- und Ölmühle. Für die Lohe, zum Gerben des Leders, wurde Eichenrinde gemahlen. Öl wurde meist aus Leinsamen oder Raps hergestellt.


1708 ließ der Landgraf einen Eisenhammer= Hammerschmiede einrichten.


1817 wurde der Hammer wegen Unrentabilität aufgegeben.
Johann Michael Breitwieser kaufte den Mühlplatz, riss die Gebäude bis auf das Kellergeschoss ab und erbaute eine Getreidemahlmühle mit Wohnhaus, Scheune und Stallungen. Später kam eine Hanfreibe hinzu, zum aufspleißen der Hanfstengl für die Gewebeherstellung.